Die Pflegschaft Heiligkreuz hat der Stiftung Pro Heiligkreuz ein Baurecht für das ehemalige Kapuzinerhospiz erteilt. Die Stiftung bezweckt die Förderung von Kultur- und Bildungsangeboten auf Heiligkreuz. Dahingehend erneuert sie in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und den designierten Betreibern das 100-jährige Gebäude. Ab 2025 wird es in Gemischtnutzung mit der Wallfahrtsseelsorge als «Refugio-Heiligkreuz» für Gesundheitswochen im Sinn von Pfarrer Sebastian Kneipp betrieben.
Seit die 350-jährige Tradition der Kapuziner auf Heiligkreuz mit dem Wegzug von Pater Crispin 2017 zu Ende ging, steht das Haus mit zehn einfachen Gästezimmern in den Obergeschossen weitgehend leer. Es prägt das Ortsbild von Heiligkreuz mit. Heiligkreuz ist Bestandteil des Inventars schützenswerter Ortsbilder der Schweiz (ISOS).
Künftig wird das ehemalige Kapuzinerhospiz in Gemischtnutzung mit der Wallfahrtsseelsorge für begleitete Auszeiten genutzt werden. Die designierte Betreiberin – die Erfolgsweg GmbH von Marianne Duss, Escholzmatt und Sandro Zanella, Schüpfheim – planen im Netzwerk von zahlreichen Wegbegleitern im Sinne einer nachhaltigen Gesundheitsförderung Auszeitwochen nach dem Fünf-Säulen-Prinzip von Pfarrer Sebastian Kneipp anbieten.
Aus Sicht der Verantwortlichen von Pflegschaft und Stiftung Pro Heiligkreuz passt das neue Angebot im ehemaligen Kapuzinerhospiz zum Tourismusmasterplan der Unesco Biosphäre Entlebuch, der Hasle-Heiligkreuz als «Erlebniswelt Kraft für Körper, Geist und Seele» bezeichnet.
Eine Spendenaktion für die sanfte Erneuerung des ehemaligen Kapuzinerhospizes läuft. Denkmalpflege, Berghilfe und namhafte Stiftungen haben ihre Unterstützung zugesichert. Weitere Beiträge sind sehr willkommen und zum Voraus herzlich verdankt.
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Stiftung Pro Heiligkreuz
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